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Das Vermächtnis der Urburschenschaft
Die historischen Wurzeln der burschenschaftlichen Bewegung und der Deutschen Burschenschaft liegen in der Freiheitsbewegung des frühen 19. Jahrhunderts gegen die napoleonische Fremdherrschaft. Ausgehend von der Jenaischen Burschenschaft organisierten sich die Studenten nach 1815, um die herrschenden Mißstände an den Universitäten zu bekämpfen, die gegebenen Verfassungsversprechen der deutschen Landesfürsten einzuklagen und sich für die Einheit Deutschlands einzusetzen. Die Burschenschaft dehnte sich in kurzer Zeit in ganz Deutschland aus und schwoll zu einem großen studentischen Proteststrom an, der sich am deutlichsten im Jahre 1817 auf dem Wartburgfest in Eisenach zeigte. Hier schlug die Geburtsstunde der liberalen und patriotischen Bewegung in Deutschland, als die Burschenschafter unter der Fahne der Urburschenschaft die Einheit Deutschlands und die Freiheit und Gleichheit seiner Bürger forderten. Die hieraus abgeleiteten moralischen und politischen Imperative bildeten die Grundlage aller späteren Gründungen jüngerer Burschenschaften. Auch die Burschenschaft Rheno Alemannia Konstanz leitet sich aus dieser Tradition ab und verteidigt die burschenschaftlichen Ideale des freien demokratischen Zusammenlebens und der Selbsterziehung zu verantwortungsbewußten Bürgern gegenüber ihrer Gemeinschaft. Die Deutsche Burschenschaft heute Heute bildet die Deutsche Burschenschaft den Dachverband aller Einzelburschenschaften in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich. Assoziiert sind die deutschen Burschenschaften in Chile. Über die Wechselvolle Geschichte der DB zwischen Wartburgfest und Gegenwart informiert der Geschichtsteil der Homepage der DB. |
![]() Die Fahne der Urburschenschaft Der Zug auf die Wartburg |
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